Autoimmunerkrankungen - Risiko Hormonspirale

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Nebenwirkungen
Hormonspirale und Autoimmunerkrankungen
Es gibt noch nicht viele Mediziner, die sich mit den körperlichen Auswirkungen der Hormonspirale beschäftigen.  
Dr. Michael Jennings ist einer von ihnen. Er ist Chiropraktiker und Kinesiologe in Great Band, Kansas, USA und beschäftigt sich seit November 2010 mit dem Thema Hormonspirale.
Die folgenden Informationen stammen aus einem
Video von ihm

Progesteron
Die Hormonspirale enthält das synthetische Hormon Levonorgestrel, ein künstliches Gelbkörperhormon, das dem körpereigenen Gelbkörperhormon Progesteron ähnlich ist.
Das von der Spirale abgegebene synthetische Hormon gaukelt dem Körper vor, es sei genügend Progesteron vorhanden, indem es die Progesteronrezeptoren im Körper besetzt. Da der Körper signalisiert bekommt, genügend Progesteron zu haben, fährt er nach und nach die Produktion des körpereigenen Progesterons herunter, was zu einem Progesteronmangel führt und sämtliche Hormone im Körper aus dem Tritt bringt.
Ein wichtiger Punkt hierbei ist, dass Progesteronmangel die Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, kurz HPA) herunterfährt und die Hirnchemie aus der Balance bringt. Auch hierzu hat Dr. J ein eigenes Video.
Jennings These wird gestützt durch eine Studie von Steven Kushner, Professor für neurobiologische Psychiatrie, die Anfang 2017 erschien. Dort wurde festgestellt, dass Frauen mit Hormonspirale ein höheres Stresslevel haben, was zu den hundertfach berichteten psychischen Nebenwirkungen wie Panikattacken, Angst, Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität führen kann.
Kurz gesagt, beschreibt die HPA Achse die Verbindung des Gehirns mit der Biochemie des Körpers.
Fehlt dem Körper die beruhigende und angstlösende Wirkung des Progesterons, wird die Stressachse aktiviert, was Angstzustände und Panikattacken auslösen kann, aber auch die oft im Zusammenhang mit den Nebenwirkungen bzw. Nachwirkungen der Mirena diagnostizierte Nebennierenschwäche.

Autoimmunerkrankung
Progesteron steuert aber auch Phase I und II der Entgiftung über die Leber. Durch den Progesteronmangel wird nun auch die Entgiftung eingestellt und die normalen Toxine, die wir im Körper haben, können nicht mehr abgebaut werden, sondern wandern über die Blutbahn in den Körper. Die Leber verbraucht nach und nach ihre Depots an Helfern (Antioxidantien und Mineralstoffe), die zur Entgiftung benötigt werden:

Damit erklären sich die häufig beobachteten starken Nährstoffmängel.
Sind die Nährstoffe aufgebraucht, hat der Köper den Toxinen nichts mehr entgegenzusetzen und die Nebenwirkungen fangen an. Die Autoimmunreaktion setzt ein.
Allgemein beginnen Autoimmunerkrankungen, wenn körpereigene Stoffe im Blut sind, die dort nicht hingehören und der Körper Antikörper bildet, um diese loszuwerden.
Die Antioxidantien benötigt der Köper nicht nur in der Leber, um Toxine abzubauen, sondern auch um die Zellmembranen intakt zu halten. Sind diese aber aufgebraucht, werden die Zellmembranen durchlässiger, als sie sein sollten. Unsere DNA tritt aus den Zellen in die Blutbahn, der Körper bildet Antikörper und fängt an die DNA zu bekämpfen. Die veränderte DNA wandert in die Leber, muss dort entgiftet werden und dann vom Körper ausgeschieden werden. Damit fängt die
Autoimmunkaskade an. Davon kann die DNA ganz unterschiedlicher Organe betroffen sein, je nachdem, wo der Körper seine Schwachstellen hat (Schilddrüse, Nervensystem, Magen-Darmtrakt etc).

Umgang mit der Autoimmunreaktion
Laut Dr. J gibt es drei wichtige Schritte, diese Autoimmunreaktion zu stoppen:
1. Die Leber muss entlastet und aufgebaut, der Körper und die Leber entgiftet werden. Dazu gehören auch das Auffüllen der Speicher an Antioxidantien und Vitalstoffen.
2. Die Zellmembranen müssen wieder undurchlässiger gemacht werden. Hierzu empfiehlt er gesunde Fette. Er nennt u.a. Leinsamenöl, Fischöl, Schwarze Johannisbeersamenöl (hoher Anteil an Omega 3 Fettsäuren)

„Beta Cell Proliferation“
Durch die Autoimmunreaktion steht der Körper unter permanentem Stress, er ist ständig im Zustand des „fight or flight“, also "kämpfe oder
flieh". Nur dass hier Fliehen nicht möglich ist, da sich alles innen abspielt durch die massiven Attacken der Giftstoffe im Körper. Oft werden dadurch die Beta Rezeptoren angefeuert. Nicht selten
haben Betroffene deswegen Angstzustände, Herzrasen, Herzklopfen, Herzstolperer. Die Beta-Rezeptoren müssen herunter reguliert werden, was 6-12 Monate dauern kann. Gern verschreiben hier
die Ärzte Beta-Blocker, die jedoch nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen sind und das Problem nicht an der Wurzel packen.

Dr. Jennings betont, wie unterschiedlich Frauen auf das Entfernen der Hormonspirale reagieren. Bei einigen ist nach wenigen Wochen alles wie zuvor, die Nebenwirkungen verschwinden sehr schnell und sie sind wieder die ‚Alten‘. Andere Frauen brauchen sehr lange. Dieser Umstand ist der Schwere der Autoimmunreaktion zu verdanken und wie geschädigt der Körper ist. Es kann bis zu 4 Jahre dauern, bis sich Autoimmunreaktionen legen.



Zahlreiche Frauen berichten, dass bei ihnen während sie eine Hormonspirale trugen eine der folgenden Autoimmunerkrankungen diagnostiziert wurde:
Hashimoto Thyreoiditis
Morbus Basedow
Chronische Gastritis
Neurodermitis
Akne inversa
Kollagenose
Kreisrunder Haarausfall
Morbus Bechterew
Morbus Wegener
Rheumatoide Arthritis
Zöliakie
Diabetes Typ 1
Lichen Ruber

 
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