Insulin-Kalium-Magnesium bei der Hormonspirale Mirena / Jyadess / Kyleena - Risiko Hormonspirale

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Nebenwirkungen

Langzeitwirkungen von Levonorgestrel (synthetisches Progesteron, Wirkstoff der Hormonspiralen Mirena/Jaydess) im Bezug auf Insulin, Kalium und Magnesium

1) Körpereigenes Progesteron bewirkt konzentrationsabhängige Hemmung der durch Glucose ausgelösten Insulinausschüttung.
2) Levonorgestrel wirkt nicht wie körpereigenes Progesteron UND bewirkt eine verminderte Produktion von körpereigenem Progesteron.
3) Mirena: die anfängliche Ausschüttung des synthetischen Progesterons, das das natürliche nachahmt, kann anfangs zu einem Gewichtsverlust führen.
4) Die weitergehende Anwendung bewirkt das Gegenteil: zuviel Insulin, Gewichtszunahme wegen des sinkenden Progesteronspiegels (niedriges Progesteron = hohes Insulin). Die dauerhaft hohe Insulinausschüttung kann schließlich zu Insulinresistenz führen.
5) Der niedrige Progesteronspiegel führt zu einer Östrogendominanz. Diese führt wiederum zu erhöhter Insulinausschüttung und zu Magnesiummangel.
6) Die Bauchspeicheldrüse beginnt durch die hohe Insulinausschüttung zu leiden. Das hohe Insulin senkt den Kaliumspiegel, denn das Insulin bewirkt, dass Kalium in die Skelettmuskelzellen wandert.
7) Die Insulinresistenz bewirkt auch, dass Magnesium nicht mehr genügend in den Zellen gespeichert werden kann und vermehrt mit dem Urin ausgeschieden wird. Dadurch wird wiederum der Kaliumspiegel gesenkt, da zur Aufnahme von Kalium Magnesium benötigt wird.
8) Magnesiummangel führt zur Verengung der Blutgefäße, der Blutfluß verlangsamt sich und die Leberenzyme können ihrer Aufgabe immer weniger nachgehen.
9) Vermehrte Insulinausschüttung bewirkt die Speicherung von Natrium, was wiederum Kaliummangel bewirkt.
Das Absinken von Kalium in den Zellen würde unter normalen Umständen eine verminderte Insulinausschüttung bewirken. Der Körper scheidet also vermehrt Kalium aus, um den Insulinspiegel zu senken. Doch der Insulinspiegel schießt dennoch hoch, weil der Progesteronspiegel zu tief ist.

Was ist wichtig nach Levonorgestrel, um den Progesteronspiegel zu normalisieren?
Zufuhr von Magnesium und Kalium, um die erhöhte Insulinausschüttung zu reduzieren.
Unterstützung der Bauchspeicheldrüse und der Leber durch Reduzierung von Kohlenhydraten in der Nahrung. Der Kohlenhydratstoffwechsel ändert sich unter Levonorgestrel, es wird vermehrt Insulin ausgeschüttet.
Unter normalen Umständen würde ein erhöhter Kaliumspiegel mehr Insulinausschüttung bewirken. Doch der Körper befindet sich in einem Teufelskreis: das synthetische Progesteron senkt das körpereigene und gleichzeitig entsteht ein Magnesium- und Kaliummangel. Der Körper kann dies nicht realisieren, da die normale Reaktion ist, das Kalium zu senken, um das Insulin zu reduzieren. Doch das Kalium ist bereits gesenkt, ohne eine Auswirkung auf den durch das synthetische Progesteron erhöhten Insulinspiegel zu haben.

Levonorgestrel übernimmt also offensichtlich NICHT die Funktion des körpereigenen Progesterons die Insulinausschüttung zu senken und zu überwachen. Anstattdessen vermindert es das körpereigene Progesteron und verursacht Kalium- und Magnesiummangel.

Progesteronmangel bewirkt also Magnesium- und Kaliummangel, Insulinresistenz/Stoffwechselstörungen und Östrogendominanz.

 
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